
Bestandteil des Unternehmenszwecks:
„We create chemistry for a sustainable
future“ – Chemie, die verbindet, für
eine nachhaltige Zukunft. Wir haben
uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um unsere
Position als weltweit führendes Chemieunternehmen
weiter auszubauen. Mit
unserer Produktion wollen wir zu einer
Welt beitragen, die eine Zukunft mit
besserer Lebensqualität für alle bietet.
Nachhaltigkeit steht also ganz oben
auf der globalen Agenda – doch was genau
heißt nachhaltige Zukunft, welche
Herausforderungen sind damit verbunden
und welche Rolle und Verantwortung
übernimmt die Chemieindustrie
dabei?
Die Weltbevölkerung wächst. Im Jahr
2050 werden auf der Erde fast zehn Milliarden
Menschen leben. Diese Menschen
brauchen Energie, Wohnraum,
eine gute Gesundheitsversorgung, Zugang
zu frischem Wasser und Nahrungsmittel.
Um den Bedürfnissen aller Menschen
gerecht zu werden, stehen aber
nur eine Erde und damit begrenzte Ressourcen
zur Verfügung. Die Menschheit
befindet sich vor enormen globalen Herausforderungen.
Gleichzeitig eröffnen
sich dadurch viele Chancen, auch für
die Chemieindustrie, die mit ihren Innovationen
Lösungen für diese Herausforderungen
bietet. Bei gleichbleibenden
oder sogar kleiner werdenden landwirtschaftlich
genutzten Flächen gilt es beispielsweise,
ein Vielfaches an Nahrung
zu produzieren. Schon heute versorgt
ein Bauer dank moderner Landwirtschaft
etwa 30 Mal mehr Menschen mit
Nahrung als zur Zeit der Gründung von
BASF vor mehr als 150 Jahren.
Chemie und Nachhaltigkeit gehören
zusammen. Gleichzeitig ist die chemische
Industrie energieintensiv und trägt
damit eine besondere Verantwortung
gegenüber Gesellschaft und Umwelt.
Auch gilt es, Gefahren zu minimieren
und die Sicherheit von Mitarbeitern und
Produkten zu gewährleisten. Ohne das
Vertrauen und die Akzeptanz der Gesellschaft
kann weder die chemische
Industrie noch die Chemie als wissenschaftliche
Disziplin den Herausforderungen
der Zukunft begegnen.
Innovationen erfordern Mut und dies
setzt Vertrauen voraus. Schlüssel zu diesem
Vertrauen ist verlässliches Handeln,
Offenheit und die ständige Bereitschaft
Unbekanntes und Neues zu erklären.
Dazu gehört, dass wir uns mit allen
Aspekten
der Nachhaltigkeit, den verschiedenen
ökologischen, ökonomischen
Margret Suckale (117. BBUG) bei ihrem Vortrag im Palais Biron
Fotos: BBUG/MS
Dank moderner
Landwirtschaft
versorgt ein Bauer
heute etwa 30 Mal
mehr Menschen mit
Nahrung als
vor 150 Jahren
60 PALAIS BIRON NR. 25 | SOMMER 2017